Was kostet eine Website 2026? Warum du nicht auf das „perfekte Budget“ warten solltest

10. März 2026
Du spielst mit dem Gedanken, dein Business endlich sichtbar zu machen – doch sobald es um die Kosten einer Website geht, bekommst du Schweißperlen auf der Stirn?

Damit bist du nicht allein. Viele Gründer:innen verschieben das Projekt Website immer wieder, weil sie glauben, erst „genug“ Geld ansparen zu müssen.

Doch hier kommt eine wichtige Wahrheit: Eine Website ist keine Belohnung für harte Arbeit. Sie ist das Werkzeug, das diese Arbeit überhaupt sichtbar macht.

In diesem Guide für das Jahr 2026 schauen wir uns an, was eine Website kostet, warum der Begriff „Homepage“ oft in die Irre führt und wie du strategisch klein starten kannst, ohne später wieder von vorne anfangen zu müssen.

So bekommst du eine klare und ehrliche Orientierung für dein Budget. Ganz ohne Marketing-Blabla.
Gliederung des Inhalts

Homepage oder Website? Ein kleiner, aber feiner Unterschied

Bevor wir über Preise sprechen, müssen wir kurz einen Begriff klären.

Viele Menschen suchen bei Google nach „Homepage erstellen lassen“, meinen damit aber ihren gesamten Internetauftritt.

Streng genommen ist das nicht ganz korrekt.

Die Homepage ist eigentlich nur die Startseite deiner Website – also die digitale Eingangstür.
Das komplette Projekt mit allen Unterseiten nennt man Website.

Warum ist dieser Unterschied wichtig?

Weil der Umfang eine große Rolle bei den Kosten spielt.

Eine Website kann zum Beispiel sein:

  • ein Onepager mit allen Infos auf einer Seite
  • eine kleine Business-Website mit mehreren Unterseiten
  • ein komplexer Auftritt mit Blog, Shop oder Mitgliederbereich

Je nach Umfang unterscheiden sich Technik, Aufbau und Arbeitsaufwand deutlich. Deshalb gibt es im Webdesign auch keine Preise von der Stange.

Eine gute Webdesignerin oder ein guter Webdesigner schaut sich zuerst dein Business an und klärt gemeinsam mit dir:

  • Was brauchst du jetzt wirklich?
  • Was kann später ergänzt werden?

Das Ziel ist nicht, dir möglichst viel Technik zu verkaufen.
Das Ziel ist eine Website, die genau zu deinem aktuellen Business-Level passt – und mit dir wachsen kann.

Der Preis für eine gute Website: Warum „teuer“ nicht gleich „besser“ bedeutet

Viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben zwei Vorurteile im Kopf:

  • Erstens, dass eine gute Website ein kleines Vermögen kosten muss.
  • Und zweitens, dass eine teure Website automatisch gut ist. 

Beides ist ein Trugschluss.

Eine Website ist kein Luxusgut, bei dem der Preis die Qualität bestimmt. Sie ist ein Werkzeug. Ob dieses Werkzeug „gut“ ist, entscheidet sich nicht an der Höhe der Rechnung, sondern daran, ob es seine Aufgabe erfüllt.

Dabei spielt der Umfang eine untergeordnete Rolle. Eine kleine, strategisch durchdachte Website ist oft wertvoller als ein teures, komplexes Mammutprojekt mit unzähligen Funktionen, die niemand braucht. Qualität bedeutet also, dass Technik und Strategie genau zu deinem Business passen – egal ob eine einzelne starke Seite oder ein größerer Auftritt mit vielen Unterseiten.

Es gibt kein „perfektes Budget“. Wichtiger als die Zahl auf der Rechnung ist, dass du überhaupt startest und deine Website von Anfang an nutzbar ist. Auch mit einem schlanken, gezielt aufgebauten Webauftritt kannst du sofort Wirkung erzielen – es muss nicht das teuerste Paket sein.

Tipp: Lies dir hierzu auch den Blogartikel Wann lohnt sich ein Onepager – und wann nicht? durch. Bei diesen Websites liegt der Fokus auf klaren Botschaften. Im Artikel findest du eine Entscheidungshilfe, die dir bei der Planung hilft.

Preis-Check: Welche Faktoren die Kosten deines Webprojektes wirklich bestimmen

1. Die Wahl des Systems & Hosting:

Das Herzstück deiner Website ist das technische System. Wenn du dich für WordPress entscheidest, gehört die Website dir. Du kannst sie auf jedem Server betreiben, hast die volle Kontrolle über deine Daten und bist nicht an einen einzigen Anbieter gekettet. Das System wächst einfach mit deinem Business mit, ohne dass du dich einschränken lassen musst.

Das sieht bei geschlossenen Baukästen wie Wix, Squarespace oder Jimdo anders aus. Diese Systeme erscheinen am Anfang oft so attraktiv, weil sie alles aus einer Hand anbieten. Du musst dich weder um Hosting oder technische Updates kümmern und hast innerhalb weniger Minuten eine fertige Seite online. Doch diese Bequemlichkeit hat ihren Preis. Viele Gründerinnen und Gründer zahlen monatlich hohe Gebühren für Funktionen, die sie im Alltag gar nicht brauchen. Noch schlimmer: Wenn dein Business größer wird und du spezielle Dinge umsetzen willst, stößt du in so einem Baukasten schnell an Grenzen. Da du das System nur mietest, kannst du mit deiner Website nicht einfach umziehen. Wenn du an einen Punkt kommst, an dem der Baukasten nicht mehr reicht, musst du oft alles löschen und bei einem anderen Anbieter von vorne anfangen. Eine gute Website sollte dir diese Sorgen ersparen. 

Neben dem einmaligen Entwicklungsaufwand kommen noch laufende Kosten hinzu. Dazu gehören Hosting, Domain, Wartung, Updates und eventuell zusätzliche Plugins oder Dienste. Diese Kosten fallen regelmäßig an und sollten bei deiner Budgetplanung unbedingt berücksichtigt werden.

Deshalb ist Transparenz bei der Wahl des Systems entscheidend: Ein:e gute:r Webdesigner:in klärt dich von Anfang an über die Vor- und Nachteile auf. Wer dir ein System empfiehlt, sollte dir genau erklären können, warum dieses zu deinem Business passt und wo die langfristigen Haken liegen könnten.

Tipp: In meinem Blogartikel Eine:n gute:n Webdesigner:in finden – Aufgaben, Zuständigkeiten & Tipps für die Zusammenarbeit erfährst du, woran du eine gute Webdesignerin oder einen guten Webdesigner erkennst. Dazu gehört auch, dass dir erklärt wird, mit welchem System deine Website aufgebaut wird, warum dieses gewählt wurde und welche Möglichkeiten oder Grenzen damit verbunden sind.

2. Größe, Komplexität und Funktionsumfang deiner Website – was den Preis bestimmt:

Der Umfang deiner Website ist ein entscheidender Preisfaktor. Dabei spielen mehrere Aspekte eine Rolle:

  • Anzahl der Seiten: Ob Onepager, fünf Seiten oder zwanzig – jede zusätzliche Seite bedeutet mehr Design, Struktur, Textaufbereitung und Bilder.
  • Content pro Seite: Auch innerhalb einer Seite zählt, wie viele Abschnitte, Bilder oder Funktionen integriert werden müssen.
  • Funktionsumfang: Mitgliederbereiche, Shopsysteme, Newsletter-Funnels, Mehrsprachigkeit oder komplexe Buchungssysteme – jede zusätzliche Funktion erhöht Aufwand und Kosten.
  • Technische Komplexität: Schnittstellen, Automatisierungen oder spezielle Integrationen treiben den Aufwand ebenfalls in die Höhe.
  • Design- und Strategieaufwand: Eine durchdachte Nutzerführung, individuelle Grafiken oder Content-Strukturen erfordern zusätzlich Zeit und Expertise.

Mehr Seiten, mehr Inhalte, mehr Funktionen – das alles bedeutet mehr Arbeit und höhere Kosten. Eine gute Website muss daher nicht alles können, sondern genau das, was für dein Business jetzt wichtig ist.

Wenn du strategisch klein startest, hältst du dein Budget im Rahmen und bleibst flexibel. Beginne mit einer übersichtlichen Basis-Website, die deine Botschaft sofort verständlich vermittelt. Sobald das Fundament steht und die ersten Kundinnen und Kunden da sind, kannst du Seiten oder Funktionen nach und nach ergänzen.

3. Wer setzt es um? (Der „Anbieter-Faktor“):

Ein weiterer Faktor bei der Preisgestaltung ist die Wahl des Umsetzers. Hier gibt es deutliche Unterschiede in der Kostenstruktur.

Eine größere Webdesign-Agentur arbeitet meist mit einem Team aus mehreren Spezialist:innen – vom Design über die technische Entwicklung bis hin zum Projektmanagement. Diese Infrastruktur, inklusive Büroflächen und Personalaufwand, fließt logischerweise in die Kalkulation ein. Das bietet den Vorteil, dass viele Kompetenzen an einem Ort gebündelt sind, spiegelt sich aber in den Preisen wider.

Im Gegensatz dazu steht die Zusammenarbeit mit spezialisierten Einzelunternehmer:innen oder Freelancer:innen. Deren Kostenstruktur ist schlanker, da sie ohne großen Verwaltungsapparat arbeiten. Das kann sich oft in einem attraktiveren Preis niederschlagen, sofern die Person über die notwendige Expertise verfügt.

Dabei spielt auch die steuerliche Situation eine Rolle: Ein kleines Unternehmen, das beispielsweise unter die Kleinunternehmerregelung fällt, weist keine Umsatzsteuer aus, während eine Agentur oder größere Firma die gesetzliche Umsatzsteuer hinzuberechnen muss. Es lohnt sich daher immer, Angebote nicht nur anhand der Endsumme zu vergleichen, sondern zu prüfen, welche Leistungen und welche Art der Zusammenarbeit sich hinter dem jeweiligen Preismodell verbergen.

Auf dem Bild werden Grafiken gegenübergestellt. Auf der einen Seite sieht man einen Freelancer mit Laptop und auf der anderen ein Team aus 3 Leuten die sich zu einem Projekt beraten. Der Preis einer Website hängt auch davon ab, wie viel Menschen damit beschäftigt sind und ob man eine Agentur oder eine:n EPU beauftragt.

4. Qualität & Arbeitsweise:

Ein Faktor, der die Kosten einer Website oft stark beeinflusst, wird leicht übersehen: die Arbeitsweise der Umsetzenden.

In einer hochwertigen Website steckt mehr als nur Design und Technik. Entscheidend ist die Vorbereitung:

  • Zielgruppe verstehen: Wer soll angesprochen werden und wie?
  • Struktur planen: Passt die Seite technisch und inhaltlich zu den Anforderungen, auch für Google?
  • SEO von Anfang an: Grundlegende Suchmaschinenoptimierung wird direkt in den Aufbau integriert, damit die Website nicht nur existiert, sondern auch gefunden wird.

Wer hier sorgfältig arbeitet, spart später viel Zeit, Nerven und teure Korrekturschleifen.

Qualität hat ihren Preis – und das aus gutem Grund. Investierst du in eine durchdachte Strategie und saubere Umsetzung, profitierst du langfristig: Deine Website muss nicht ständig nachgebessert werden und wächst effizient mit deinem Business mit.

Tipp: Was eine Website leisten muss, um optisch, technisch und strategisch zu überzeugen, ist kein Zufallsprodukt. Im Blogartikel SEO für Einsteiger:innen: Die Basics in 15 Minuten erfährst du, warum eine solide SEO-Basis von Anfang an entscheidend ist, um langfristig ohne unnötige Zusatzkosten sichtbar zu bleiben.

5. Individuelle Lösung vs. Template-Modell:

Bei der Umsetzung stellt sich oft die Frage: Muss es eine komplette Maßanfertigung sein oder reicht ein Template? Die Antwort hängt ganz davon ab, wo das Business gerade steht. 

  • Ein komplett individuelles Design ist wie ein Maßanzug – es ist exakt auf das Unternehmen zugeschnitten, spiegelt die Persönlichkeit wider und lässt sich bis ins kleinste Detail genau so bauen, wie es benötigt wird. Das ist eine langfristige Investition in die Marke.
  • Auf der anderen Seite stehen Template-Modelle. Sie sind der „ready-to-go“-Weg: Man greift auf ein bewährtes Grundgerüst zurück, was Zeit spart und die Kosten überschaubar hält. Für den Start ist das oft eine kluge Wahl, um schnell, professionell und trotzdem mit Qualität online zu gehen, ohne das Budget direkt voll auszureizen.

Tipp: Wer nach einem Weg sucht, die Vorteile eines Templates mit einer professionellen Struktur zu verbinden und die „Baukasten-Falle“ zu umgehen, findet mit dem Basic Starter Paket eine effiziente Lösung. Dieses Website-Paket zum schlanken Pauschalpreis ermöglicht einen schnellen, technisch sauberen Einstieg, der genau die Funktionen bietet, die zu Beginn wirklich nötig sind, ohne das Budget durch unnötige Extras zu belasten.

6. Der Blick nach vorne: Investitionen mit Weitblick planen

Oft plant man nur die reine Website-Erstellung ein, vergisst aber, dass das Projekt nach dem Launch nicht „fertig“ ist. Es gibt Dinge, die man am besten direkt beim Start mit einkalkuliert, weil sie das Fundament bilden – und dann gibt es Sachen, die man völlig entspannt später angehen kann, wenn das Business so weit ist.

  • Das Fundament (Was man oft direkt mitmacht): Ein stimmiges Logo, ein klares Design und gute Fotos sind wie dein Aushängeschild. Wenn du hier zum Start auf Qualität setzt, wirkt dein Auftritt sofort professionell und schafft Vertrauen. Das kostet zwar etwas mehr, aber es zahlt sich aus, weil du nicht ständig nachbessern musst.
  • Alles zu seiner Zeit (Was später kommen kann): Du musst nicht von Tag eins an alles haben. Professionellere Werbetexte, SEO-Optimierungen für Google oder die Anbindung von externen Verkaufsplattformen (wie ThriveCart, Digistore24 oder ablefy) lassen sich super ergänzen, sobald deine ersten Kund:innen da sind. Auch spezialisierte Programmierer:innen oder Grafik-Profis holst du dir genau dann ins Boot, wenn du merkst: „Jetzt brauche ich ein Upgrade für mein Business.“

Fazit: Fang an, bleib beweglich. Du musst nicht von Tag eins an das ‚Rundum-sorglos-Paket‘ haben. Priorisiere das, was für den Start zählt, und ergänze den Rest, wenn dein Business aus den Kinderschuhen raus ist. So bleibt das Budget in deinem Rahmen und die Seite wächst organisch mit dir mit.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Was kostet eine Website 2026 also wirklich?

Nachdem wir uns angeschaut haben, welche Faktoren – von der Systemwahl über den Funktionsumfang bis hin zur Arbeitsweise – den Preis beeinflussen, ist es Zeit für Klartext. Hier bekommst du realistische Richtwerte für 2026, um dein Budget einzuordnen.

Wer baut das Ganze?

Freelancer:innen / Einzelunternehmer:innen:

  • Flexibel, direkter Draht
  • Schlankere Kostenstruktur
  • Preisrahmen für Einsteiger-Projekte: ca. 1.500 – 3.000 €

Agenturen

  • Team aus Design-, Technik- und Projektmanagement-Spezialist:innen
  • Höhere laufende Kosten für Büro, Personal und Organisation: Die Preise starten meist ab 5.000 €
  • Vorteil: Erfahrung bei komplexeren Projekten und gebündelte Kompetenzen

Die drei Preisklassen (Richtwerte bei der Buchung einer:eines Freelancerin:s):

  1. Der „digitale Visitenkarten-Einstieg“ (ca. 1.000 € – 3.000 €): Ein Onepager oder eine schlichte Basis-Seite. Perfekt, um schnell präsent zu sein, wenn deine Inhalte noch überschaubar sind.
  2. Die „solide Business-Seite“ (ca. 3.000 € – 8.000 €): Mehrere Unterseiten, Blog, vielleicht ein Kontaktformular oder eine Terminbuchung. Hier liegt der Fokus auf einer sauberen Struktur, damit Google und deine Kunden dich finden.
    (Stand 2026: WEB DIR WAS Business-Websites kosten in der Regel zwischen 2.900 € und 4.000 € – Hier findest du alle nötigen Infos) 
  3. Der „komplexe Shop oder Portale“ (ab ca. 5.000 €): Sobald Produkte direkt über die Seite verkauft werden oder spezielle Funktionen (wie Mitgliederbereiche oder Schnittstellen) nötig sind, steigt der Aufwand spürbar.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich die Kosten bei komplexen Projekten entwickeln können, lohnt sich ein Blick auf die Websites der „Großen“.

Ein kleiner Realitätscheck zum Schluss – Was Big Player wirklich für ihre Websites ausgeben …

Vielleicht scrollst du ab und an durchs Netz und denkst: „Wow, Red Bull, Zara oder Magna – so eine Website will ich auch!“ Doch hinter diesen großen Auftritten steckt weit mehr, als man auf den ersten Blick sieht.

Diese Websites sind Teil einer komplexen digitalen Maschinerie: Marketing, Vertrieb und Nutzermanagement werden über unterschiedlichste Systeme gesteuert, Besucher:innen und Conversions ausgewertet, Inhalte personalisiert ausgeliefert und Prozesse automatisiert, damit alles effizient funktioniert.

Damit das gelingt, arbeiten ganze Teams aus Entwickler:innen, technischen Spezialist:innen, UX-Expert:innen, Content-Manager:innen, Projektleiter:innen und Agenturen daran. Sie konfigurieren, adaptieren und programmieren die Systeme oft neu, sodass die Abläufe genau auf die Bedürfnisse der Marke zugeschnitten sind. Hinter einer scheinbar einfachen Website steckt ein enormer technischer und organisatorischer Aufwand. Und genau das schlägt sich in den Kosten nieder.

Sechsstellig? Ja. Je nach Umfang, Funktionen und Infrastruktur können es manchmal sogar über 500.000 € und mehr sein. Für dich als Gründer:in bedeutet das: Dein Ziel ist nicht, ein globales Imperium aufzubauen, sondern eine Website, die deine Zielgruppe erreicht, deine Botschaft klar vermittelt und professionell wirkt. Und das mit einem Bruchteil dieses Budgets.

Denn mit gezielter Planung erzielst du hochwertige Wirkung, ganz ohne Millionenbudget. 

Bonus-Tipp: Wie du die Kosten für deine Website im Rahmen hältst und sparst, ohne an Qualität zu verlieren

Desto mehr Vorarbeit du leistest, desto effizienter (und günstiger) kann der Profi arbeiten. Versuche nicht, dich selbst zur Webdesignerin oder zum Webdesigner zu machen – das ist nicht dein Job. Wenn du versuchst, das Rad komplett neu zu erfinden, zahlst du am Ende oft drauf: durch Zeitverlust, ein unprofessionelles Ergebnis oder technische Fehler.

Stattdessen kannst du an diesen Punkten ansetzen, um dein Budget zu entlasten:

  • Die inhaltliche Vorarbeit:

    Ein:e Webdesigner:in sollte nicht stundenlang nach deinen Texten suchen müssen. Besprich vorher kurz, wie deine Inhalte strukturiert sein sollen und worauf du achten musst. Anschließend übergib deine fertigen Texte zusammen mit einer kleinen Anleitung, wie du die Webseite gerne aufgeteilt hättest. Ein:e gute:r Webdesigner:in gibt dir dazu noch ein paar strategische Tipps – die Vorarbeit leistest aber du.

    Auch bei Bildern kannst du schon viel vorbereiten: Sorge dafür, dass sie in den richtigen Formaten und Größen vorliegen und korrekt betitelt sind, sodass dein:e Webdesigner:in sich nicht erst um SEO-Titel kümmern muss. Hierzu empfehle ich diesen Artikel: Bilder für die Website optimieren.

    Und nicht vergessen: Alles geordnet und übersichtlich übergeben, sodass dein:e Webdesigner:in sofort loslegen kann, ohne alles zusammensuchen zu müssen. So sparst du Zeit, Geld und vermeidest unnötigen Aufwand.

  • Nicht alles auf einmal wollen:

    Wie schon zuvor im Artikel erwähnt: Du musst nicht von Anfang an jede Funktion, jeden Fancy-Block und jede Marketing-Integration einbauen. Starte schlank, konzentriere dich auf die Kernbotschaft und die wichtigsten Elemente. Alles Weitere lässt sich später ergänzen, sobald dein Business und deine Website gewachsen sind.

  • Angebote vergleichen:

    Hole dir Angebote ein, aber vergleiche nicht nur den Endpreis. Achte darauf, was wirklich inkludiert ist: Wird SEO-Basisarbeit geleistet? Ist die Wartung inkludiert? Gibt es eine Einschulung? Ein niedriger Preis ist wertlos, wenn am Ende die Qualität fehlt. Und ein hoher Preis entsteht häufig, weil unnötige Extras verkauft oder eingebaut werden, die du gar nicht brauchst.

  • Fördermöglichkeiten nutzen (KMU.DIGITAL Umsetzungsförderung):

    In Österreich gibt es Unterstützung. Nutze Programme wie KMU.DIGITAL. Hier werden Beratungsleistungen und die konkrete Umsetzung digitaler Projekte (wie deine Website oder dein Webshop) vom Bund gefördert. Das ist Kapital, das dir den Zugang zu einer Profi-Lösung ermöglicht, die du sonst vielleicht nicht hättest umsetzen können. Checke vor Projektstart unbedingt, ob du antragsberechtigt bist – es lohnt sich.

Wichtiger Tipp: Wenn du die KMU.DIGITAL Umsetzungsförderung nutzen willst, benötigst du vorab eine KMU.DIGITAL Beratung bzw. Potenzialanalyse. Hierfür kann ich dir gerne Empfehlungen aussprechen, da ich mit verschiedenen Unternehmerinnen im Bereich Marketing kooperiere. Sobald du die Beratungsgespräche mit ihnen geführt und 80% der Kosten der Beratung refundiert bekommen hast, kannst du bei mir ein Angebot einholen, um dieses offiziell für die KMU.DIGITAL Umsetzungsförderung einzureichen. (Stand 2026: Umsetzung von Digitalisierungsprojekten – 30 % Zuschuss max. 6.000 Euro)

  • Ein zusätzlicher Weg Kosten zu sparen: Die Wartung selbst übernehmen

    Nachdem deine Website steht, musst du nicht für jede Kleinigkeit die Agentur bezahlen. Suche dir jemanden, der dich im Anschluss darin schult, wie du die Website technisch sauber hältst – also WordPress-Updates, Plugin-Aktualisierungen und Backups durchführst. Genauso lernst du dabei, wie du Inhalte wie Texte, Blogbeiträge oder Bilder selbst anpasst. Wenn du diese laufende technische und inhaltliche Wartung selbst übernimmst, sparst du dir die monatlichen Wartungs-Pauschalen. Viele Webdesigner:innen bieten diese Einschulung nach Projektabschluss mit an.

Fazit zur Preisgestaltung deines ersten eigenen Webauftritts

Deine Website ist kein einmaliges Produkt. Sie verschwindet nicht in der Schublade, nachdem sie erstellt wurde. Sie ist das digitale Zuhause deines Unternehmens. Sie sollte professionell wirken, einladend sein und funktional arbeiten. Genau wie dein Büro, deine Praxis oder dein Ladengeschäft vermittelt sie ein Gefühl. Deine potentiellen Kundinnen und Kunden sollen sich sofort gut aufgehoben fühlen. Sie sollen verstehen, dass sie bei dir richtig sind und dir vertrauen können.

Die Kosten für deine Website richten sich danach, was du wirklich brauchst. Nicht mehr und nicht weniger. Sie hängen von System, Umfang, Funktionen und der Umsetzung ab. Eine schlanke, strategische Basis kann oft mehr Wirkung erzielen als ein überladenes Projekt.

Der nächste Schritt ist, Klarheit über deine Anforderungen zu gewinnen. Plane deine Umsetzung Schritt für Schritt. So bleibt dein Budget im Rahmen und die Website wächst mit deinem Business.

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, welche Leistungen und Preise für dein Projekt möglich sind, findest du alle Details hier: WEB DIR WAS Leistungen und Preise. Für ein individuelles Beratungsgespräch kannst du direkt das Kontaktformular nutzen.

Nicole von Web dir was am Telefon. Sie lacht. Dabei hält sie einen Stapel Bücher. u.a über SEO

Hi, ich bin Nicole von WEB DIR WAS

Ich bin der kreative Kopf hinter der Agentur und diejenige, die diese Beiträge für dich schreibt. Mit Herz, Know-how und einer großen Portion Begeisterung sorge ich dafür, dass dein Online-Auftritt genauso einzigartig wird wie du. Ich begleite dich vom allerersten Gedanken bis zur fertigen Website – Schritt für Schritt.

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